Hackischen Markt Berlin

Definition: Was bedeutet Staking?

Beim Staking handelt es sich um einen Prozess aus dem Bereich der Kryptowährungen, bei dem Inhaber von bestimmten Coins die Möglichkeit haben, Belohnungen zu verdienen.

Der im Hintergrund ablaufende Proof-of-Stake (PoS) Mechanismus ermöglicht das Staking in einem dezentralen Netzwerk, in welchem Miner für die Validierung der Blockchain sorgen.

Blockchain-Nutzer stellen hierbei ihre eigenen Coins einer bestimmten Kryptowährung zur Verfügung und tragen auf diese Weise zur Aufrechterhaltung und Sicherung der Blockchain bei.

Wie funktioniert Staking?

Die Funktionsweise kann im Prinzip einfach erklärt werden: Beim Staking werden individuell ausgewählte Krypto-Vermögenswerte für einen bestimmten oder auch für einen unbestimmten Zeitraum in einer Blockchain bereitgestellt. Mit diesen Vermögenswerten wird dann ein sogenannter Konsens erzielt, welcher für die Validierung von neuen Transaktionen notwendig ist.

Als Validator stellt man demnach eine bestimmte Menge seiner Coins in einem Netzwerk zur Verfügung. Im Gegenzug für diese Bereitstellung werden dann Belohnungen in Form von neuen Coins an alle Validatoren verteilt. Dementsprechend gilt: Je höher die Anzahl der bereitgestellten Coins, desto größer ist der Mining-Einfluss und desto größer sind auch die Staking-Rewards.

Die Staking Belohnungen unterscheiden sich dabei je nach Kryptowährung und können auch intern variieren. Bei Cardano beträgt die aktuelle APY (annual percentage yield bzw. auf deutsch: jährliche prozentuale Rendite) um die 5%, je nach Staking Netzwerk.

Ist Staking sicher?

Das Staking ist mittlerweile auf vielen größeren Krypto-Plattformen wie zum Beispiel auf Binance*, Coinbase* oder Kraken möglich. Hier kann prinzipiell davon ausgegangen werden, dass sich die eigenen Coins in sicheren Händen befinden, auch wenn ein Restrisiko nicht ausgeschlossen werden kann.

Kryptowährungen wie Cardano (ADA) können darüber hinaus auch auf dezentralen Plattformen wie zum Beispiel auf der Daedalus Wallet gestaked werden. Dezentrale Applikationen wie diese bringen ein hohes Maß an Sicherheit mit sich und bieten zusätzlich dazu den Vorteil, dass jeder Nutzer die Möglichkeit hat, an einer gemeinsamen Verbesserung und Optimierung mitzuarbeiten.

Ein Risiko, welches man beim Staking allerdings berücksichtigen sollte, betrifft die Volatilität von Kryptowährungen. Der Kryptomarkt ist für seine hohe Schwankungsintensität bekannt. Aus diesem Grund sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass hohe Staking Belohnungen zwar an sich eine gute Sache sind – kommt es jedoch zu größeren Kurseinbrüchen, können die Verluste hierdurch häufig nicht aufgefangen werden. Dieser Punkt sollte vor allem dann berücksichtigt werden, wenn beim Staking ein Mindestzeitraum gefordert wird, für welchen man die eigenen Coins bereitstellen (einfrieren) muss.

Staking lässt sich in diesem Kontext auch mit den Dividenden beim Aktienhandel vergleichen. Hohe Dividenden bei einer Aktie sind grundsätzlich vorteilhaft, allerdings sollte dahinter auch ein solides Geschäftsmodell stehen, um langfristig Gewinne erzielen zu können.

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