Eigenen Blog erstellen – Erfahre hier, wie Du in 7 einfachen Schritten zum Blogger wirst.

Fast alle Ratschläge, die Du im Internet zum Thema „Einen erfolgreichen Blog erstellen” findest, sind mittlerweile komplett überholt.

Tipps von jemandem anzunehmen, der vor Jahren mit seinem Blog erfolgreich wurde, ist ungefähr so, wie eine Person nach dem Weg zu fragen, die eine uralte Karte aus dem Jahr 1950 verwendet.

Blogging läuft heute einfach anders als früher.

Wenn Du einen erfolgreichen Blog erstellen willst, solltest Du daher auch Deine Strategien auf den aktuellsten Stand der Dinge bringen.

Und genau deshalb erfährst Du in diesem Artikel, wie Du in 7 einfachen Schritten Deinen eigenen Blog erstellen kannst:

  1. Richte Deinen Blog ein.
  2. Wähle eine Nische für Deinen Blog.
  3. Installiere WordPress.
  4. Wähle ein ansprechendes Blog-Design.
  5. Installiere die wichtigsten WordPress-Plugins.
  6. Liefere hochwertige Inhalte
  7. Aktiviere die Marketingmaschine für Deinen Blog

Bereit? Super, dann kann’s auch schon losgehen!

1. Richte Deinen Blog ein.

Im Folgenden zeige ich Dir meine bevorzugte Vorgehensweise für Anfänger, die Dich nicht viel kostet und Dir gleichzeitig alle wichtigen Funktionen liefert.

  1. Klicke hier* um zu Hostpress zu gelangen
  2. Wähle Deinen gewünschten Plan aus (Hostpress Starter sollte für den Anfang vollkommen ausreichend sein)
  3. Trage die Domain ein, welche Du für Deinen Blog nutzen willst (Z.B. eriks.blog)
  4. Prüfe, ob die Domain verfügbar ist, füge sie dem Warenkorb hinzu und klicke auf Fortsetzen
  5. Wähle im Warenkorb den Abrechnungszyklus für Dein Hosting aus, weitere Add-ons brauchst Du am Anfang nicht
  6. Schließe Deine Bestellung ab
  7. Melde Dich mit Deinen persönlichen Zugangsdaten bei Hostpress an
  8. In Deinem Kundenkonto kannst Du Dich nun auf Deiner Webseite anmelden und weitere Einstellungen vornehmen

WICHTIG: Du solltest beim Hosting nicht geizen! Denn mit einem schlechten Hosting stehen die Zukunftschancen Deiner Webseite unter keinem guten Stern. 

Herzlichen Glückwunsch! Du bist nun stolzer Besitzer Deines eigenen WordPress-Blogs! 😀

Anschließend noch einige Punkte, die Du bei der Auswahl des Domain-Namens (damit ist der Name Deiner Webseite gemeint) dringend beachten solltest:

  1. Der Name sollte einprägsam sein und einen hohen Wiedererkennungswert bieten.
  2. Keine schwierige Schreibweise! Halte den Namen einfach, um nicht unnötige Verwirrung zu stiften.
  3. Lasse unnötige Zahlen und Bindestriche in Deiner Domain weg, diese sind hier in der Regel fehl am Platz.
  4. Wähle am besten einen relativ allgemein gehaltenen Namen, damit Du später einmal in eine benachbarte Nische wechseln kannst.

2. Wähle eine Nische für Deinen Blog.

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass ein Blog eine Nische braucht.

Die Nische kann im Prinzip erst einmal alles sein. Egal, ob Finanzen, Kochen, Calisthenics-Übungen, vegane Hundebetreuung oder Unterwasser-Parkour-Solotanzen – es gibt unendlich viele Dinge, über die Du einen Blog erstellen kannst.

Hier tritt allerdings auch schon das erste Problem zutage:

Die meisten Profi-Blogger werden Dir erzählen, dass Du am besten mit einem Thema startest, für das Du innerlich brennst. Weil es Dir dabei hilft, „einen konsequenten Schreibplan einzuhalten und am Ball zu bleiben“.

In diesem Kontext stößt man immer wieder auf den Ratschlag, dass das Thema Deines Blogs im Idealfall eine Schnittstelle von Leidenschaft, Fähigkeiten und Erfahrung sein soll.

Blog Nische

Alles per se nicht falsch! Wenn Du jedoch eine Website starten willst, mit der Du auch Geld verdienen kannst, ist dieses Modell suboptimal. Denn es fehlt eine wichtige Komponente: Deine Marke.

Als Blogger bist Du die Marke!

Wenn Du Deine Nische auswählst, ist es an der Zeit, sich über die folgenden Fragen einmal den Kopf zu zerbrechen:

  • Was willst Du vermitteln?
  • Wo hast Du vielleicht schon Erfahrung vorzuweisen?
  • Gibt es Branchen, in denen Du schon einen “Fuß in der Tür” hast?
  • Was gibt die aktuelle Marktsituation her?

Keine leichten Fragen, nimm Dir also die Zeit, die Du dafür brauchst.

Das folgende 4-Stufen-Modell verschafft Dir hoffentlich etwas mehr Klarheit:

4 Stufen Modell

Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht das Modell aus vier Bestandteilen. Und “DU” bist der Erste (und Wichtigste), weil Deine Nische mit Dir steht und fällt; Dein Leben ist im Prinzip Deine einzigartige Nische.

Der nächste Schritt besteht darin, Dein Fachwissen an die Oberfläche zu befördern.

Damit meine ich den Bereich in Deinem Leben, in dem Du nachweislich erfolgreich bist. Und nicht den Bereich, in dem Du gerne ein Experte wärst.

Mithilfe Deines Fachwissens schaffst Du es auch als Neuling, mit Deinem Blog Geld zu verdienen.

Kommen wir nun zum dritten Schritt: ein ehrlicher Blick auf den Markt.

Stell Dir die Frage: Wie kann ich das Ganze monetarisieren? Denn nur, weil Du für eine Nische Feuer und Flamme bist, bedeutet das noch lange nicht, dass damit auch Geld verdient werden kann.

Es folgt schließlich die vierte Stufe: die Hebelwirkung, die Du imstande bist, in Deinem Leben zu erzeugen.

Damit meine ich:

  • Besitzt Du wertvolle Verbindungen (zum Beispiel ein Netzwerk)?
  • Oder Insiderinformationen, die andere Menschen nicht haben?
  • Hast Du vielleicht eine außergewöhnliche Fähigkeit im Vergleich zu den meisten Menschen?
  • Gibt es bestimmte Bereiche, in denen Du anderen Menschen einige Schritte voraus bist, weil Du weißt, wie der Hase läuft?

Ich bin mir absolut sicher, dass dieses 4-Stufen-Modell die ideale Herangehensweise ist, wenn Du auf der Suche nach der richtigen Nische bist. Damit Du endlich einen Blog erstellen kannst, der auch funktioniert.

3. Erstelle Deinen Blog, mit dem Installieren von WordPress.

WordPress ist nach wie vor die beste Plattform, wenn Du einen Blog erstellen willst.

Die gute Nachricht?

Mit Hostpress* kannst Du WordPress automatisch und mit nur einem Klick direkt von Deinem Hosting-Dashboard aus installieren. Ein absolutes Kinderspiel, für das Du keinerlei IT-Kenntnisse benötigst.

Das erste Mal im Dashboard angelangt, geht es nun um die Auswahl Deines Themes – also Deines Blog-Designs.

Hier stehst Du vor der Qual der Wahl: Du findest dort unzählige attraktive WordPress-Designs, einschließlich einer Vielzahl an kostenlosen Blog-Designs.

Wenn Du Dich lieber später darum kümmern willst, kannst Du diesen Schritt auch vorerst überspringen.

4. Wähle ein ansprechendes Blog-Design (Theme).

Mit dem sogenannten WordPress-Theme ist eine Sammlung an Vorlagen, Dateien und Stylesheets gemeint, die Dein Blog-Design ausmachen.

Im Moment könnte Dein Blog in etwa so aussehen:

Beispiel Blog

Hierbei handelt es sich um das Standard-WordPress-Design. Im Backend findest Du weitere Möglichkeiten, mit dem Du einzelne Design-Elemente Deiner Webseite nach Belieben ändern kannst.

Nun, unter dem Strich hast Du bei der Wahl des Themes zwei Optionen:

  1. Du kannst Dir ein kostenloses Design aussuchen (mit eingeschränkten Features).
  2. Du kannst Dich für ein kostenpflichtiges Design mit vollem Funktionsumfang entscheiden.

Als Anfänger ist es hier meiner Meinung nach durchaus sinnvoll, sich zu Beginn erst einmal eine kostenlose Variante zu holen, um sich damit vertraut zu machen.

So installierst Du ein neues Design für Deinen WordPress-Blog:

Melde Dich zunächst in Deinem WordPress-Konto an.

Auf die WordPress-Anmeldeseite kommst Du übrigens jederzeit, indem Du in der URL-Zeile einfach hinter Deine Domain “/wp-admin” setzt.

Blogger werden - WP Admin Login

Nach dem Einloggen landest Du in Deinem Dashboard, das in etwa so aussieht:

Wordpress Dashboard

Klicke hier einfach auf den “Design” Button im linken Seitenmenü und anschließend auf “Themes”.

Wordpress Themes

Um nun einen Blick auf die Themes von WordPress werfen zu können, klicke oben auf der Seite auf die Schaltfläche “Theme hinzufügen“.

Wordpress Themeauswahl

Wie Du erkennen kannst, steht Dir hier eine ganze Menge an kostenlosen Themes zur Auswahl.

Du kannst hier nach Lust und Laune stöbern und Dir so viele WordPress-Designs in der Vorschau anzeigen lassen, wie Du willst. So findest Du wahrscheinlich am ehesten heraus, welches Theme am besten zu Deinem Blog passt.

Wenn Du vorhast, ein externes Design für Deinen Blog zu installieren, dann klicke einfach oben auf „Theme hochladen“. Dort hast Du dann die Möglichkeit, eine ZIP-Datei hochzuladen.

Fertig.

5. Installiere die wichtigsten WordPress-Plugins.

Plugins sind Online Tools, die Du in Deine Webseite integrieren kannst. Sie liefern Dir erweiterte Funktionen, welche Dir die Gestaltung Deines Blogs vereinfachen.

Vor allem am Anfang ist es bei einem Blog wichtig, die besten Plugins für SEO und Website-Geschwindigkeit auszuwählen.

Hier eine kurze Auflistung der vier besten Plugins, die in keinem Blog fehlen dürfen:

1. Elementor Pro*

Beim Elementor Pro* handelt es sich um einen sogenannten Landing-Page-Builder. Mit diesem Tool habe ich übrigens auch meine eigene Homepage erstellt.

Zwar gibt es auch eine kostenlose Version des Plugins, ich empfehle Dir aber die Pro-Version. Diese bietet einfach viel bessere Vorlagen.

2. ShortPixel Image Optimizer*

ShortPixel* sorgt für eine Komprimierung Deiner ganzen Bilder und Screenshots, sodass die Dateigröße von diesen geringer wird und Deine Seiten schneller laden.

Von den unzähligen Bildkomprimierungstool, die ich in der Vergangenheit bereits getestet habe, ist ShortPixel mit Abstand das Beste.

3. WP Rocket

WP Rocket ist ein All-in-One Speed-Plugin, das im Prinzip alles kann – von HTML über CSS und JavaScript. Ein für mich mittlerweile unersetzliches Plugin, wenn Du einen Blog erstellen willst.

Ich habe davor auch andere Geschwindigkeitstools (wie Autoptimize) ausprobiert. Am Ende ist WP Rocket jedoch meiner Meinung nach das beste Tool in diesem Bereich.

4. SEOPress*

Ohne ein WordPress SEO-Plugin ist es fast nicht möglich, Deinen Content für Suchmaschinen, wie Google und Bing zu optimieren. Deswegen gehört SEOPress* in jeden professionell geführten Blog. Für mich SEOPress noch immer eine Art Geheimtipp im deutschsprachigen Raum. 

Mit diesem Tool kannst Du Deine Sitemap, robots.txt, Seitentitel sowie die Meta-Beschreibungen verwalten.

6. Erstelle WELTKLASSE Content für Deinen Blog

Herzlichen Glückwunsch!

Das Fundament Deines Blogs steht so weit! Nun kann es mit dem Blogging auch schon losgehen, indem Du Deinen ersten Blogbeitrag erstellst.

Und genau an dieser Stelle kommt es darauf an, die PS auf die Straße zu bringen.

Eines vorab:

Für den Aufbau einer treuen Anhängerschaft mit Deinem Blog reicht es schon lange nicht mehr aus, hin und wieder irgendwelche Beiträge willkürlich zu veröffentlichen.

Stattdessen kannst Du einen Blog im Prinzip als eine von Google abhängige Webseite betrachten, die es nach organischem Traffic dürstet.

Wenn Du Deinen ersten Blogbeitrag verfasst (und natürlich auch alle weiteren), dann fokussiere Dich immer auf ein Hauptziel-Keyword. Dieses sollte in den folgenden Passagen Deines Artikels vorkommen:

  • In der permanenten URL Deines Blogs.
  • Im Titel Deines Beitrags.
  • Im ersten oder spätestens im zweiten Absatz.
  • In den Überschriften (nicht in allen, aber in einigen).
  • Und natürlich auch immer wieder im Artikel selbst.

Hast Du um die 5-10 Keywords (also Blog-Themen) gesammelt, über die Du schreiben willst? Perfekt, dann kann die Schreibarbeit beginnen.

Nicht vergessen: Neben dem Fließtext solltest Du Deine Blog-Beiträge definitiv auch mit Fotos, Videos sowie Infografiken und allen anderen Arten von visuellen Inhalten aufhübschen. So hältst Du Deine Leser besser bei der Stange.

Darüber hinaus ist es essenziell, Inhalte zu schreiben, die der Google-Suchabsicht entsprechen. Achte also darauf, dass Du in Deinem Artikel auch diejenigen Informationen lieferst, welche sich ein potenzieller Leser erhofft, wenn er auf Dein Google-Suchergebnis klickt.

Was ebenfalls nicht fehlen darf, ist eine Tracking-Software*, damit Du die Positionen Deiner verschiedenen Keywords stets im Auge behalten kannst.

Schreibe Deine Blogbeiträge so, dass sie auch der Suchabsicht entsprechen!

Ich kann es nicht oft genug sagen: Versetze Dich bei der Planung Deiner Content-Strategie in die Haut Deiner Leser. Was erhoffen sich diese tatsächlich, wenn sie auf Google nach Deinem Keyword suchen?

Gehen wir zum Beispiel einmal davon aus, dass Dein Keyword „Wie man selbstbewusst wird“ lautet.

Wenn Du auf Google nach diesem Keyword suchst, wirst Du feststellen, dass die meisten Blogbeitrags-Titel mit zusätzlichen Begriffen wie 12 Tipps und Übungen oder 10 goldene Regeln arbeiten.

Blogger werden Google Suchergebnisse

Dies zeigt, dass die meisten Menschen, die selbstbewusster werden wollen, auf der Suche nach konkreten Praxistipps oder Übungen sind. Google erkennt das und platziert diese Artikel dementsprechend an der Spitze.

Was bedeutet das für Deine Content-Strategie?

Es bedeutet, dass Du am besten direkt auf den Punkt kommst und Deinen Lesern eine Liste an konkreten Möglichkeiten bereitstellst, mit denen sie ihr Selbstbewusstsein boostern können.

Ultralange Artikel à la „Die ultimative Anleitung, um selbstbewusster zu werden“ kommen hingegen weniger gut an – wie die Google Suchergebnisse deutlich machen.

Und bitte mach nicht den Fehler und beginne mit der Überschrift „Was ist Selbstbewusstsein?“. Das funktioniert schon lange nicht mehr.

Passe Deinen Blog stattdessen an die Suchabsicht an und biete Deinen Lesern im nächsten Schritt die goldene Lösung an, nach der sie sich so verzehren. 

Dies schaffst Du, indem Du herausfindest, welche zusätzlichen Begriffe in den Titel-Tags der aktuellen Top-Suchergebnisse enthalten sind. Ich nutze dafür den KW-Finder*

Du musst keineswegs ein professioneller Autor sein, um einen erfolgreichen Blog erstellen zu können. Klar, die Rechtschreibung sowie die Grammatik sollte natürlich passen. Dass Deine Schreibweise nicht der eines Drittklässlers ähneln sollte, erklärt sich wohl von selbst. Für die Prüfung der Rechtschreibung nutze ich die Software „LanguageTool„!

Ein paar simple Tipps: Schreibe in kurzen Absätzen, verwende Stichpunkte und baue hin und wieder Bilder ein, um Deinen Lesern kurze Schnaufpausen zu ermöglichen.

Und hier noch ein paar Bonus-Tipps.

  • Deine Blogbeiträge sollen Deinen Besuchern in erster Linie einen Mehrwert bieten. Schreibe daher mit einer klaren Struktur und verständlichen Inhalten. Selbst die banalsten Themen können auf eine spannende Weise rübergebracht werden, wenn Du beispielsweise mit Story Telling arbeitest.
  • Gestalte Deine Blog-Inhalte ansprechend und sorge dafür, dass sie von Deinen Lesern einfach verstanden werden. Stelle außerdem sicher, dass auch die visuellen Inhalte (also Bilder, Videos & Co.) von hoher Qualität sind.
  • Formatiere Deine Überschriften korrekt mit H2- und H3-Tags. Nutze Bulletpoints und Bilder, um lange Textpassagen aufzulockern. Kein Absatz sollte länger als 3-4 Sätze lang sein.
  • Erstelle Deine ersten paar Artikel am besten als eine Art Dialog, um eine Verbindung mit Deiner Leserschaft aufzubauen.
  • Verwende gut lesbare Schriftarten, damit Deine Texte keine Herausforderung beim Lesen darstellen. 
  • Stichpunkte unterstützen Deine Leser dabei, den roten Faden nicht zu verlieren.
  • Überprüfe Deine Beiträge am Ende immer doppelt auf Tipp- und Grammatikfehler.
  • Markiere wichtige Textpassagen fett, um diese hervorzuheben.

Und denke immer daran: Ein Blog muss dynamisch bleiben und kann im Laufe der Zeit immer wieder aktualisiert werden. Es geht also keineswegs darum, perfekte Inhalte zu produzieren. Stelle Deinen ersten Artikel einfach auf Deinem Blog online und mache Dir nicht allzu viele Gedanken – Du kannst ihn später immer noch aktualisieren.

Erstelle Deine Startseite, sowie eine Seite „über Dich“

Bevor Du allerdings so richtig mit Deinem Blog loslegst, solltest Du zuvor die wichtigsten Reiter in der Menünavigation Deines Blogs eingerichtet haben, damit sich die Leser dort schnell zurechtfinden.

Im Folgenden zeige ich Dir die fünf Seiten, die Du auf jeden Fall erstellen solltest, bevor Du losstartest.

1. Die Startseite

Jeder weiß, was mit der Home Seite gemeint ist – die Haupt-URL Deiner Webseite. Die Hauptseite, die den Kern Deines Internetauftritts darstellt. Hier solltest Du Dich nicht in Details verlieren, sondern vielmehr darauf achten, Dein einzigartiges Wertversprechen in zwei Sekunden oder weniger überzeugend rüberzubringen. 

Wenn jemand über Google auf Deine Homepage kommt und nicht innerhalb der ersten paar Sekunden versteht, worum es eigentlich geht, wird er vermutlich sofort wieder wegklicken und nie wieder zurückkehren.

Deine WordPress-Startseite kannst Du beispielsweise mit dem Elementor Plugin* schnell und unkompliziert bearbeiten. Das Tool ermöglicht es Dir, jegliche Inhaltsblöcke (einschließlich Text, Bilder, Videos, Farbblöcke und mehr) per Drag-and-Drop zu verschieben.

Eine gute Home Seite sollte enthalten:

  • Einen Slider oder ein Hero Image mit Überschrift und Unterüberschrift.
  • Einen kleinen Abschnitt, der kurz und knackig beschreibt, worum es in Deinem Blog geht.
  • Der zentrale Call-to-Action-Button, der die Leser zu einer wichtigen Seite, einem Beitrag oder einem Anmeldeformular für E-Mail-Listen führt.
  • Interne Links, die auf Deine wichtigsten Inhalte verweisen, um den Lesern die Navigation auf Deiner Webseite zu erleichtern.

2. “About” / Über mich

Auf der About Seite (bzw. der “Über mich” Seite) Deines Blogs geht es darum, Dich grundlegend vorzustellen – also wer Du bist, wofür Du stehst und worum es auf Deinem Blog geht.

Eine kurze Vorstellungsseite ist unheimlich wichtig, damit Deine Leser zumindest ein ungefähres Bild dafür bekommen, wer sich eigentlich hinter dem Blog verbirgt. Halte Dich hier nicht zurück!

Folgende Infos solltest Du auf der Über-mich-Seite aufführen:

  • Wer Du bist.
  • Was Dich dazu motiviert hat, Deinen Blog zu starten.
  • Wo Dein Fachbereich liegt, um Vertrauen bei Deinen Lesern aufzubauen.
  • Den Schmerzpunkt, den Du bei Deinen Lesern lösen kannst.
  • Deine eigene Erfolgsgeschichte.
  • Ein Aufruf zum Handeln.

Um etwas Kreativität an den Tag zu legen, habe ich meine About Seite in Form einer Geschichte verfasst.

Blogger werden Eriks.Blog Über mich

Dabei wollen die Menschen nicht unbedingt alles über Deine jüngsten beruflichen Errungenschaften erfahren.

Es geht hier nicht darum, zu prahlen. Sondern darum, einen Eindruck darüber zu vermitteln, wer Du wirklich bist.

3. Template für Blogbeiträge

Ein Template für Blogbeiträge ist – wer hätte das gedacht – unglaublich wichtig, wenn Du vorhast, einen Blog zu erstellen.

Schließlich besteht Dein Blog hauptsächlich aus Posts. Kümmere Dich also am besten schon zu Beginn um ein passendes Template, bevor Du Deine ersten Beiträge veröffentlichst.

Dabei solltest Du einige Grundregeln beachten:

  • Leicht lesbarer Text – verwende eine ausreichend große Schrift in Schwarz sowie weißen Hintergrund. (Hier gibt es KEINE Ausnahme)
  • Dein Text sollte nicht breiter als 850 Pixel sein. Verwendest Du eine zu große Textbreite, erschwerst Du Deinen Besuchern nur das Lesen.
  • Achte auf einen angemessenen Zeilenabstand. Und auch die Absätze Deiner Beiträge sollten immer kompakt und übersichtlich bleiben. Monsterabsätze schrecken Deine Leser nur ab.

Ok, das waren jetzt so ziemlich die wichtigsten Punkte, um die Du Dich in puncto Blog Template kümmern solltest. Und noch ein kleiner Tipp: Oft ist es sehr hilfreich, mal einen kurzen Blick auf die Templates von anderen Webseiten zu werfen. Dort kannst Du Dir häufig die ein oder andere Inspiration für Deine eigene Webseite verschaffen.

Das gilt natürlich grundsätzlich für Deine komplette Webseite, vor allem aber für die Gestaltung von Blogbeiträgen.

4. Blog-Archiv

So gut wie jeder Blog hat eine „/blog“-Seite. Hier sollte auch Deiner keine Ausnahme bilden.

Hinweis: Ein aktueller Trend beim Blogging ist die Verwendung einer komplexen Seitenstruktur. Wenn Du Deinen Blog aber von der Pike auf startest, empfehle ich Dir, zunächst mit der standardmäßigen Blog-Archivseite zu arbeiten, wo Deine Posts in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden.

Eine gute Faustregel: Die Seite sollte simpel aufgebaut sein und nicht mehr als 10 Beiträge pro Seite anzeigen.

Bei WordPress ist diese Seite übrigens standardmäßig eingerichtet und wird bei fast jedem Theme automatisch mit installiert.

5. Kontaktseite

Ein Kontaktformular dient ganz einfach dazu, dass sich die Besucher Deiner Webseite schnell und einfach mit Dir in Verbindung setzen können.

Stelle zudem sicher, dass jeder Besucher eine Bestätigungsmail erhält, sobald er eine Nachricht über das Kontaktformular absendet.

Das kann ein einfacher Satz sein, wie zum Beispiel:

Vielen Dank, dass Du Dich gemeldet hast! Ich melde mich so schnell wie möglich bei Dir.

Plane Deine zukünftigen Inhalte

Was ich außerdem oft gefragt werde: “Wie generiere ich am besten neue Ideen für meine Blog-Posts?

Nun, in erster Linie sollte die Recherche hier auf den Keyword-Metriken basieren, wie etwa dem Suchvolumen und der Keyword Dominanz. Und natürlich auf Deiner eigenen Einschätzung, also inwieweit Du glaubst, für ein Keyword ranken zu können.

Du kannst hier beispielsweise mit einfachen Tabellen arbeiten, um Deine zukünftigen Beiträge vorzubereiten. Filtere Deine Ideen dann nach den folgenden Kriterien:

  • Ziel-Keyword
  • Titel des Blogbeitrags
  • Monatliches Suchvolumen
  • Wortanzahl
  • Priorität

Analysiere Deinen Fortschritt

Verwende auf jeden Fall Analysetools, mit denen Du die Performance Deiner Inhalte quantifizierbar machen kannst.
Tools wie Google Analytics und Ahrefs erledigen in diesem Kontext einen guten Job. Normalerweise solltest Du mit Deinem Blog bereits ein Google Analytics-Konto haben. Dort kannst Du im Dashboard jederzeit bestimmte Metriken – wie zum Beispiel die Anzahl der Webseitenbesucher, die durchschnittlich verbrachte Zeit auf der Seite sowie die Gesamtzahl der Seitenaufrufe – einsehen.

Blogger werden Beispiel Analyse

Du hast hier auch die Möglichkeit, Dir den Traffic einzelner Blog-Posts über einen beliebigen Zeitraum anzeigen zu lassen, um herauszufinden, ob der dieser mittlerweile größer ist.
An sich ist Ahrefs allerdings nach wie vor das beste Tool zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) und um die Rankings und eingehenden Links Deiner Blogbeiträge im Auge zu behalten. Das Tool zeigt Dir zum einen die Keywords an, für die Du rankst. Zum anderen liefert es aber auch wertvolle Informationen darüber, welche Webseiten auf Deine Beiträge verlinken (Backlinks) – und vieles mehr.

7. Werfe die Marketingmaschine für Deinen Blog an

Die beste Marketingstrategie für Deinen Blog besteht darin, alles dafür zu geben, Backlinks zu Deinem Blog aufzubauen.

Links sind quasi die Währung des Internets.

Je mehr Du davon hast, desto ernster nimmt Google Deine Webseite, was sich dann auch in einem besseren Ranking Deiner Blog Inhalte erkenntlich macht.

Hier die Top-Strategien, wie Du dabei am besten vorgehst:

Gastblog Beiträge

Gastblogbeiträge bieten immer noch eine effektive Möglichkeit, um für Deinen Blog zu werben.

Sie helfen Dir beim Namensaufbau in Deiner Nische und unterstützen Dich dabei, andere Blogger zu treffen und Bekanntheit in verschiedenen Foren zu erlangen. Und natürlich, mehr Backlinks zu erhalten.

Das erfordert jedoch auch einiges an Aufwand – wie zum Beispiel das Versenden von E-Mails an andere Blogger und den Aufbau von Beziehungen in der Branche generell.

Wichtig dabei ist: Denke hier zunächst nicht an Deinen eigenen Vorteil!

Fokussiere Dich stattdessen darauf, anderen Menschen einen Mehrwert zu bieten.

Die folgende Regel kannst Du Dir schon mal gut einprägen:

In der Welt des Internet-Marketings musst Du zuerst anderen einen Mehrwert bieten, wenn Du Backlinks in Form von Gastbeitragen sammeln willst.

Linkaufbau

Klare Sache – Gastbeiträge stellen eine nützliche Strategie dar, um Links für Deinen Blog aufzubauen. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an weiteren Möglichkeiten. 

Dabei gilt: am effektivsten sind diejenigen Links, die Du “einfach so“, also ohne eigene Initiative oder Kontaktaufnahme bekommst.

Klingt wie ein unrealistischer Traum, oder?

Menschen verlinken jedoch von sich aus auf die besten Inhalte, die sie im Netz finden können.

Wie schaffst Du es also, dass Deine Blogbeiträge jederzeit „verlinkbar“ sind?

Nun, wenn Du einen soliden Blog erstellen willst, musst Du mit Deinen Inhalten glänzen. Das ist die absolute Grundvoraussetzung, um wirklich etwas reißen zu können.

Um Deine Beiträge auf das nächste Level zu pushen, solltest Du unbedingt mit visuellen Elementen arbeiten. Dies können beispielsweise Infografiken sein. Oder auch Videos, Fallstudien und Statistiken. Im Prinzip alles, was es so sonst noch nirgendwo zu sehen gibt.

Hier findest Du einige weitere Linkaufbau-Strategien, die Du jederzeit ausprobieren kannst, nachdem Du Deinen Blog bereits eingerichtet hast:

  • Suche nach defekten Links: Tools wie Ahrefs kannst Du auch dazu verwenden, um Blogs in Deiner Nische ausfindig zu machen, deren Links nicht mehr funktionieren. Sende diesen einfach eine kurze E-Mail, in denen Du sie darüber informierst. Und biete ihnen dann mit Deinem eigenen Artikel eine funktionierende Lösung an. Diese Strategie klappt meistens prima, da Du einem anderen Blog dabei hilfst, seinen 404-Fehler zu beheben – und (hoffentlich) gleichzeitig einen funktionierenden Link erhältst.
  • Rückforderung von Links: Gib hierfür die URL Deines Blogs in das Ahrefs Content Explorer-Tool ein, um Fälle ausfindig zu machen, in denen Deine Webseite zwar erwähnt, aber nicht verlinkt wird. Hier kannst Du den Verfasser des jeweiligen Beitrags dann ebenfalls kontaktieren, ihm für die Erwähnung danken und fragen, ob er den entsprechenden Backlink noch hinzufügen kann.
  • Link-Partnerschaften: Natürlich schadet der Aufbau von Beziehungen zu anderen Bloggern in Deiner Nische nie. Mit etwas Networking ist es möglich, Links in deren Gastbeiträgen zu erhalten, wenn Du dies im Gegenzug auch für diese tust.
  • Konkurrenten-Recherche: Suche nach Webseiten, die auf Konkurrenten verlinken und kontaktiere diese.

Suchmaschinen und Blogs

Stell Dir vor, Du hast Du coolsten Artikel überhaupt auf Deinem Blog – aber keine Besucher. Unschönes Szenario, oder?

Wie schaffst Du es also, Leute auf Deinen Blog zu bringen? Die Antwort ist ganz einfach: durch gutes SEO.

Denn wo sucht man meistens als erstes, wenn man auf der Suche nach Tipps zu einem bestimmten Thema ist? Richtig, auf Google. Am besten ganz oben.

Wenn Deine Beiträge dort nicht vorzufinden sind, dann wird niemals jemand davon Wind bekommen, dass es Deinen Blog überhaupt gibt!

Beim Aufbau eines Blogs solltest Du einerseits natürlich sicherstellen, dass die Inhalte gut bei den Lesern ankommen. Andererseits ist es aber mindestens genauso wichtig, dass Dein Blog auch bei Google & Co. gefunden werden kann.

Gute Suchmaschinen-Rankings kannst Du heutzutage ca. mit dem heiligen Gral für Blogger vergleichen.

Obwohl sie Zeit und Geduld brauchen, sind gute Platzierungen keinesfalls ein Ding der Unmöglichkeit. Also gib die Hoffnung nicht auf!

Das Geheimnis guter Platzierungen ist eigentlich gar kein „Geheimnis“ – es geht schlicht und einfach darum, sicherzustellen, dass Google Deine Beiträge genau zuordnen kann.

Lasse also Formulierungen wie „In diesem Beitrag geht es darum“ oder „In diesem Beitrag geht es darum“ lieber sein. Und verwende stattdessen besser eine Ausdrucksweise, die widerspiegelt, was zukünftige Leser in Google eingeben könnten (wenn sie nach Deinem Thema suchen).

Deine Aufgabe ist es also, Google klarzumachen, worum es auf Deiner Seite geht – denn dann wirst Du von ganz allein für relevante Suchergebnisse ranken.

SEO Titel Tags

Damit ist der Titel gemeint, der in den Suchmaschinenergebnissen (also zum Beispiel in den Google Ergebnissen) angezeigt wird und der die Leute dazu animieren soll, auf Deinen Blog zu klicken.

Der SEO Titel muss dabei nicht unbedingt identisch mit dem Titel Deiner Artikel sein. Allerdings sollte er auf jeden Fall ansprechend sein und einen klaren Eindruck davon vermitteln, was den Leser erwartet, wenn er auf Dein Suchergebnis klickt.

Beachte: Suchmaschinen kürzen den Titel-Tag auf etwa 160 Zeichen. Das solltest Du auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, wenn Du Deinen SEO-Titel erstellst.

Vergiss außerdem nicht, Deine Haupt-Keywords mit in den Titel aufzunehmen.

Meta-Beschreibung

Ein weiterer essenzieller SEO-Faktor, den Du berücksichtigen solltest, ist die Meta-Beschreibung. Hierbei handelt es sich im Grunde genommen um die kurze Beschreibung, die unter Deinem Blogbeitrag auf Google angezeigt wird.

Der SEO Titel und die Meta-Beschreibung werden zusammen mit Deiner Seite angezeigt. Hierdurch hast Du die idealen Werkzeuge, um Google zu zeigen, worum es in Deinem Beitrag geht.

Nutze diese also weise, um Deinen Lesern eine gute Vorstellung davon zu vermitteln, was sie in Deinem Blog erwartet.

Sitemaps

Seitenverzeichnisse (Sitemaps) helfen den Suchmaschinen-Bots dabei, Deine Blogbeiträge leichter und schneller zu finden.

Einrichten kannst Du diese über die Google Search Console. Hierdurch stellst Du sicher, dass neue Inhalte auf Deinem Blog so schnell wie möglich von Google indexiert werden können.

Achte bei der Erstellung Deiner Verzeichnisstruktur besonders auf Kategorien und Unterkategorien, da diese in der Sitemap mit angezeigt werden.

Du solltest prinzipiell immer versuchen, den Suchmaschinen so viele Informationen wie nur irgendwie möglich über Deinen Blog zu liefern.

Widgets

Ein weiteres nützliches Tool, wenn es ums Thema Suchmaschinenoptimierung geht, sind Widgets.

Diese ermöglichen Dir unter anderem das Einfügen von RSS-Feeds, Autoren-Infos oder von verwandten Beiträgen in Deine Blogposts. Was wiederum den Suchmaschinen hilft, relevante Leser auf Deine Webseite zu leiten.

Widgets eignen sich darüber hinaus auch hervorragend als Unterüberschriften, da sie einige zusätzliche Funktionen für Deinen Blog mitbringen.

On Page SEO

Um in Suchmaschinen eine gute Platzierung zu erzielen, musst Du Deine Blogbeiträge richtig formatieren.

Achte hierbei darauf, dass Deine Keywords sowohl in der URL als auch im H1 (Titel) sowie in der ersten H2 vorkommen. Und natürlich auch verstreut über den ganzen Text.

So startest Du einen Blog: Zusammenfassung

Einen Blog erstellen ist nicht das Problem, denn das ist einfach.

Die wirklichen Knackpunkte sind vielmehr eine solide Inhaltsstrategie, der nachhaltige Linkaufbau sowie die Monetarisierung Deiner Webseite.

Am Ende des Tages hängt Dein Erfolg beim Blogging davon ab, dass Du konsequent am Ball bleibst. Konsequent mit der Veröffentlichung von Inhalten und konsequent mit der Skalierung von Backlinks. 

So wirst Du früher oder später bei Google ranken und Deine ersten Affiliate-Einnahmen erzielen.

Also, abschließend die 7 Schritte noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Wähle eine Nische.
  • Entscheide Dich für einen Blognamen und ein Webhosting.
  • Richte WordPress ein.
  • Wähle ein Thema für Deinen Blog.
  • Installiere die wichtigsten WordPress-Plugins.
  • Erstelle großartige Inhalte.
  • Werbe für Deinen Blog.

Den ersten Blog erfolgreich zu machen, erfordert ein hohes Maß an Arbeit. Aber jetzt bist Du dran. Warum startest Du nicht direkt heute?

Wie kann ich einen Blog erstellen? FAQs

Hier ergänze ich regelmäßig neue Inhalte. Stelle Deine Fragen einfach in den Kommentaren.

1. Was ist ein Blog?

Ein Blog ist eine regelmäßig aktualisierte Webseite, die von einer Einzelperson oder einer Gruppe betrieben wird. Er besteht in der Regel hauptsächlich aus geschriebenem Text in einem informellen Gesprächsstil.

Wenn man den Statistiken Glauben schenken darf, lesen allein in den Vereinigten Staaten ganze 42,23 % der Menschen im Alter von 18 bis 49 Jahren regelmäßig Blogs. (Link: https://www.statista.com/statistics/479180/internet-users-who-engaged-with-blogs-on-computer-within-the-last-month-usa/)

Mittlerweile findest Du für fast jedes erdenkliche Thema einen entsprechenden Blog im Internet. Das Blogging stellt eine interessante  Möglichkeit dar, die eigene Abonnentenbasis zu vergrößern, mit neuen Leuten in Kontakt zu treten und online Geld zu verdienen.

2. Warum solltest Du einen Blog erstellen?

Es gibt unzählige Gründe, einen Blog zu erstellen.

Einer der wichtigsten aber besteht darin, andere Menschen (positiv hoffentlich) zu beeinflussen und zu inspirieren. Wenn Du in einem Lebensbereich über fundierte Kenntnisse verfügst und gleichzeitig gute Schreibfähigkeiten besitzt, dann kannst Du anderen wirklich helfen! 

Und richtig umgesetzt, kann Dir ein Blog zudem auch ein anständiges passives Einkommen verschaffen.

Du solltest Dir einen Blog erstellen, wenn Du:

  • Dich selbst persönlich weiterentwickeln willst
  • Deine Schreibskills verbessern willst
  • Neue Beziehungen aufbauen und Netzwerke schaffen willst
  • Wissen mit Deinem Publikum teilen willst
  • Eine Menge Knete machen willst

3. Einen Blog erstellen – was kostet das?

Wenn Du einen Blog erstellst, kannst Du Dich zwischen einer kostenlosen sowie einer kostenpflichtigen Blogging-Plattform entscheiden. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Bist Du kompletter Anfänger und willst Dich erstmal im Blogging versuchen, ohne direkt Geld ausgeben zu müssen? In diesem Fall bieten Dir WordPress.com und Blogger ausgezeichnete Plattformen, die Dir genau das ermöglichen. Allerdings gibt es bei einem kostenlosen Tool natürlich immer gewisse Einschränkungen. Zum Beispiel hast Du dort keinen Zugriff auf hochwertige Templates.

Kennst Du Dich hingegen bereits mit dem Bloggen aus, dann ist es eventuell sinnvoller, sich direkt für eine kostenpflichtige Plattform zu entscheiden.

Webseiten Baukastensysteme wie Squarespace oder Wix bieten vielseitige (kostenpflichtige) Pläne, mit denen Du Deine Webseite so anpassen kannst, wie Du willst. Des Weiteren beinhalten solche Plattformen auch fortgeschrittene Tools zur Suchmaschinenoptimierung sowie zahlreiche sonstige erweiterte Funktionen (beispielsweise einen Online-Shop oder Drag-and-Drop-Editoren).

Nachfolgend die wesentlichen Kosten, auf die Du Dich einstellen kannst:

  • Neuer Domainname: Kostet in etwa um die 24 € pro Jahr.
  • Hosting: Die Kosten für Shared Hosting befinden sich für gewöhnlich im Bereich zwischen 5 und 25 € pro Monat. Selbstverständlich kannst Du hier auch erweiterte Optionen hinzubuchen – wie beispielsweise ein VPS-Hosting.
  • Zu den optionalen Kosten gehören außerdem ein Premium-WordPress-Theme (Kostenfaktor: zwischen 30 und 60 €), bestimmte Marketing-Tools sowie alle zusätzlich benötigten SEO-Plugins.

Siehst Du das Blogging lediglich als Hobby, dann sollte es logischerweise nicht die Welt kosten. Wenn Dich die Einschränkung mancher Funktionen nicht weiter stören und Du sehr minimalistisch vorgehen willst, dann kommst Du mit 50 bis 60 € pro Jahr bestimmt hin.

Hast Du Dir jedoch vorgenommen, Vollzeit zu bloggen und in zusätzliche Funktionen zu investieren, um Deinen Blog stetig zu optimieren, dann kann das Ganze auch schnell über 400 € pro Jahr kosten.

4. Wie bekomme ich Leser auf meinen Blog?

Um neue Leser zu gewinnen, musst Du diesen einen Mehrwert bieten.

Hier einige Schritte, die Dir dabei helfen:

  • Lerne die Kunst des SEO – eine gute Suchmaschinenoptimierung ist die halbe Miete
  • Verwende mitreißende Überschriften – Denn die Überschrift ist das erste, was Deine Leser zu Gesicht bekommen. Ein absoluter Klassiker ist hier die Nummerierung der Vorteile – immer nach dem gleichen Muster aufgebaut: Ungerade Zahl + Superlativ + Ziel-Keyword + Jahr
  • Veröffentliche regelmäßig Blogbeiträge, da Dich Deine Leserschaft dadurch ernster nimmt
  • Arbeite mit Call-to-Action (CTA)-Buttons und Opt-in-Formularen, um Deine Leser zum Handeln zu bewegen
  • Biete immer wieder Anreize für aktuelle Leser, wie zum Beispiel Produktrabatte oder exklusives Wissen
  • Teile Deine Beiträge auf Social Media

Wenn Du diese Punkte beachtest, stellst Du die Weichen dafür, dass Dein Blog Fahrt aufnimmt.

5. Wie kannst Du einen erfolgreichen Blog erstellen?

Allein in den USA gibt es inzwischen mehr als 600 Millionen Blogs. Das mag erst mal nach extrem viel Konkurrenz klingen. 95 % davon sind allerdings nicht erfolgreich. Es gibt eben einige Faktoren, die erfolgreiche Blogger von nicht erfolgreichen unterscheiden.

Einige der Erfolgsfaktoren sind:

  • Ein grundlegendes Verständnis der Marktlage und des Umsatzpotenzials in der jeweiligen Nische
  • Kompetenz im Bereich Online-Marketing – Um erfolgreich zu werden, solltest Du Dich mit SEO, Keyword-Recherche, Affiliate-Marketing, E-Mail-Marketing-Strategien usw. auskennen.
  • Keine Scheu vor Selbstvermarktung
  • Die Bereitstellung von wertvollen Inhalten
  • Konsequente Veröffentlichung von Inhalten
  • Ein strukturierter Zeitplan, an den Du Dich hältst
  • Proaktive Interaktion mit Abonnenten

6. Verdienst Du als Blogger Geld?

Ja, definitiv. Als erfolgreicher Blogger kannst Du dabei sogar außergewöhnlich gut bezahlt werden. Selbstverständlich gibt es auf der anderen Seite auch Blogger, die mit ihrem Internetauftritt nichts verdienen.

Als Blogger kannst Du Geld verdienen durch:

  • Werbeanzeigen
  • Affiliate-Marketing
  • Online Kurse
  • Gesponserte Beiträge
  • Den Verkauf von Produkten
  • Beratung

Vergiss aber nicht: Wenn Deine Blog-Posts keinen wirklichen Mehrwert bieten, wird es schwierig, ein Einkommen zu generieren.

7. Wie wirst Du als Blogger bezahlt?

Als Blogger kannst Du beispielsweise über Werbung, Affiliate-Provisionen, Kurs- oder über Online-Shop-Verkäufe bezahlt werden. Die gebräuchlichste Metrik dafür, wie viel Du durch Affiliate-Marketing verdienst, ist die EPC (Earnings per Click).

Eine weitere bekannte Metrik im Online-Marketing ist die CPM (Kosten pro 1000 Impressionen). Dies bedeutet: Für jeweils 1.000 Klicks auf eine Anzeige erhältst Du einen festen Betrag.

Abgesehen davon kannst Du natürlich auch Produkte online verkaufen, die auf Deinem persönlichen Fachwissen basieren. Betreibst Du einen Reiseblog? Dann kannst Du Broschüren über die besten Reiseziele verkaufen. Oder hast Du einen Food-Blog? Dann könntest Du zum Beispiel die Rezepte Deiner besten Gerichte anbieten.

Eine weitere Möglichkeit sind exklusive Bereiche, denen Deine Leser über ein kostenpflichtiges Abonnement beitreten können. Als Mitgliedschaftsbeitrag kannst Du dann beispielsweise eine Gebühr in Höhe von 5 € pro Monat erheben. Das klingt erstmal nach wenig Geld. Schaffst Du es aber, Deinen Blog zu skalieren und eine Vielzahl an Lesern für Dich zu gewinnen, kannst Du Dir so ein durchaus anständiges Einkommen generieren.

8. Ist es möglich, einen Blog kostenlos zu erstellen?

Prinzipiell muss ein Blog nicht viel Geld kosten. Wenn Du es richtig anstellst, kannst Du Deinen Blog auch problemlos mit einem geringen Kapital erstellen.

Wenn Du Deinen Blog erstellen willst, musst Du Dich zunächst entscheiden, ob Du ihn selbst hosten oder eine Hosting-Plattform verwenden möchten. Normalerweise kostet die Nutzung einer Hosting-Plattform eine geringe monatliche Gebühr. Aber mittlerweile gibt es auch diverse kostenlose Plattformen. Als Anfänger ist es oft sinnvoll, auf kostenlose Anbieter wie WordPress.com oder Blogger zurückzugreifen.

Wenn Du es mit dem Blogging jedoch ernst meinst, empfehle ich Dir, Dich für eine kostenpflichtige Option zu entscheiden.

Bei kostenlosen Plattformen musst Du Dich stets an die Plattformbeschränkungen halten und wirst Dich aller Voraussicht nach schwertun, nachhaltig Geld zu verdienen. 

9. Wie startest Du einen Food-Blog?

Essen und Rezepte gehören nach wie vor zu den beliebtesten Suchbegriffen im Netz. Da den Menschen in der heutigen Zeit sämtliche kulinarische Möglichkeiten offen stehen, bieten Food-Blogs eine ideale Anlaufstelle, um neue Gerichte und Spezialitäten zu erkunden.

Daher ist aktuell sicherlich ein guter Zeitpunkt, um Deinen Food-Blog zu starten!

Hier sind einige Schritte, die Du dabei beachten solltest:

  • Entscheide Dich für einen Webhosting-Anbieter.
  • Gib Deinem Blog einen coolen Namen, der gleichzeitig für Deine Nische relevant ist.
  • Wähle das perfekte Theme für Deinen Food-Blog. Das richtige Design sorgt für eine magnetische Anziehungskraft und kann Dir dabei helfen, Deine Abonnentenzahl zu vergrößern.
  • Recherchiere nach Keywords und entscheide Dich für eine Nische im Lebensmittelbereich.
  • Veröffentliche Deine ersten Beiträge und lerne, wie Du Rezepte SEO-optimiert verfassen kannst.
  • Arbeite daran, Backlinks und Gastbeiträge von anderen Food-Blogs zu erhalten.
  • Finde einen Weg, Deinen Blog zu monetarisieren: Werbung von Drittanbietern, Affiliate-Marketing oder der Verkauf exklusiver Rezepte stellen dabei nur einige Möglichkeiten dar.

10. Wie erstellst Du einen Reiseblog?

Ganz ehrlich – wer liebt Reisen bitte nicht? Wenn Du viel auf Achse bist und Deine Reiseerfahrungen mit anderen Menschen teilen willst, dann kannst Du einen Reiseblog erstellen und so Dein erstes Geld im Internet verdienen.

Im Tourismusbereich gibt es unzählige Affiliate-Programme, die Dir eine saftige Provision zahlen, wenn Du Deinen Lesern Hotels, Airbnbs, Reiseausrüstungen oder Reiseversicherungen empfiehlst.

So startest Du mit einem Reiseblog durch:

  • Als Erstes geht es wieder darum, die Nische Deines Blogs zu bestimmen. Hier gibt es viele Optionen, wie zum Beispiel: Ein Blog für Alleinreisende, Luxusreisen, Budgetreisen, Familienreisen und vieles mehr.
  • Entscheide Dich nun für einen Namen, der bei Deiner Zielgruppe gut ankommen wird.
  • Richte Dein Webhosting ein.
  • Suche nach dem idealen Theme für Deinen Reiseblog.
  • Führe eine Keyword-Recherche durch.
  • Veröffentliche Deine ersten (SEO-optimierten) Reiseartikel – basierend auf Deinem Fachwissen und Deinen Erfahrungen.
  • Erhalte Backlinks und Gastbeiträge von anderen Reiseblogs.

11. Wie erstellst Du einen Modeblog?

Hast Du einen Sinn für Mode und bist immer an den neuesten Styles interessiert? In diesem Fall ist es womöglich am besten, einen Modeblog zu erstellen.

Allerdings ist der Bereich inzwischen ganz schön überlaufen, weshalb Du einen Weg finden musst, um aus der Masse an Modeblogs auf irgendeine Art und Weise herauszustechen.

So kannst Du Deinen Modeblog erstellen:

  • Mach Dir ein klares Bild davon, über welche Art von Mode Du auf Deinem Blog sprechen willst. Mode kann ein weit gefasster Begriff sein, weswegen es unheimlich wichtig ist, Dich auf einen bestimmten Stil oder eine Nische festzulegen. Willst Du zum Beispiel über High Fashion oder über Street Fashion bloggen? Oder lieber über Vintage Mode? 
  • Sichere Dir den perfekten Domainnamen, der sofort bei Deiner Leserschaft ankommt.
  • Wähle einen Hosting-Provider.
  • Entscheide Dich für ein Theme, das am besten zu Deinem Stil und der Mode passt, über die Du blogging willst.
  • Bleibe konsequent. Veröffentliche regelmäßig neue Beiträge.
  • Rühre ordentlich die Werbetrommel, vor allem auf Social-Media-Plattformen wie Instagram.
  • Da es um Mode geht, sollte es Dein primäres Ziel sein, Dir Aufmerksamkeit zu verschaffen. Arbeite daher also mit Social Media, Podcasts und Anzeigen, um Deinen Blog zu monetarisieren. Aufmerksamkeit ist das Gold der Modebranche.

12. Wie startest Du einen Beauty-Blog?

Hegst Du eine Leidenschaft für Schönheitsprodukte und die neuesten Trends in diesem Bereich? Dann ist es gut möglich, dass ein Beauty-Blog das Richtige für Dich ist. Ein Blog in dieser Nische lässt sich am besten mit einem YouTube-Kanal und einem Instagram-Konto kombinieren.

So legst Du mit einem Beauty-Blog los:

  • Mache Dir Gedanken, worüber Du in Deinem Beauty-Blog sprechen willst. Fettige vs. trockene Haut? Heller oder dunkler Teint? Die Möglichkeiten sind natürlich immens und am Ende liegt es an Dir, für welchen Schwerpunkt Du Dich entscheidest.
  • Lege einen Namen für Deinen Blog fest. In diesem Bereich ist ein kurzer, einprägsamer Name in der Regel die richtige Wahl.
  • Wähle einen Hosting-Plan und installiere ein passendes Beauty-Blog-Theme.
  • Führe eine Keyword-Recherche durch und finde so die Begriffe heraus, nach denen die Leute suchen.
  • Plane Deine ersten Artikel und achte dabei darauf, YouTube-Tutorials in Deine Beiträge einzubetten.
  • Mache Werbung auf Social Media und über E-Mail-Newsletter.
  • Video-Tutorials und Schönheitstipps eignen sich auf Beauty-Blogs besonders, um mehr Abonnenten anzuziehen.

13. Was ist WordPress?

Kurz gesagt: WordPress ist die einfachste Art, wenn Du einen Blog erstellen willst. Die Software macht mittlerweile mehr als 30 % des Internets aus.

Eine WordPress-Seite hilft Dir beim Erstellen, Veröffentlichen und Teilen von Webseiten. Zudem zählt WordPress zu den benutzerfreundlichsten Plattformen im Bereich Blog-Hosting. Und das beste: Du musst dabei nur für den Domainnamen und das Webhosting bezahlen.

WordPress ist ein vielseitiges CMS (Content-Management-System), mit dem Du als Blogger Inhalte jeglicher Art erstellen, bearbeiten und veröffentlichen kannst. Im Dashboard kannst Du dort Beiträge, Medien, Seiten, Kommentare, Plugins, Themes, Benutzer, Website-Einstellungen und mehr bearbeiten und verwalten.

14. WordPress.com oder WordPress.org – was ist besser?

WordPress.com und WordPress.org sind zwei komplett unterschiedliche Plattformen.

Bei WordPress.com handelt es sich um eine End-to-End-Lösung, mit der Du einfach und kostenlos einen Blog erstellen kannst. Hierfür musst Du Dich lediglich anmelden und schon kanns losgehen.

WordPress.org stellt hingegen eine Open-Source-Plattform dar, die Du nur über ein kostenpflichtiges Hosting-Konto nutzen kannst.

Im Folgenden zeige ich Dir die zentralen Unterschiede zwischen den beiden Plattformen auf, damit Du anhand dessen eine fundierte Entscheidung treffen kannst:

14.1 Kosten:

WordPress.org: Das Testen und Ausprobieren von Webseiten ist hier völlig kostenlos. Willst Du Deine Webseite allerdings sichtbar und öffentlich machen, musst Du ein Website-Hosting sowie einen Domainnamen erwerben.

WordPress.com: Verwendest Du einen WordPress-Namen, kannst Du Deinen Blog völlig kostenlos starten. Wenn Du jedoch einen benutzerdefinierten Domainnamen haben willst, musst Du mindestens 4 € pro Monat einkalkulieren.

14.2 Einrichtung:

WordPress.org: Für die Einrichtung eines Blogs oder einer Webseite generell benötigst Du hier ein gewisses Maß an technischem Know-how. Dazu zählt zum Beispiel die Integration von Hosting und Domainnamen in Deine Webseite.

WordPress.com: WordPress.com nimmt Dich bei der Hand und führt Dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung.

14.3 Themes:

WordPress.org: Hier hast Du unendlich viele Anpassungsmöglichkeiten und mehr als 7.500 kostenlose Themes. Darüber hinaus findest Du dort auch Tausende von (kostenpflichtigen) Premium-Themes.

WordPress.com: Die Anpassungsoptionen bieten deutlich weniger Vielfalt. Kostenlose und persönliche Pläne bieten nur etwa 150 verschiedene Themes.

14.4 Plugins:

WordPress.org: Dir stehen mehr als 50.000 Plugins zur Auswahl – dazu kommen noch Tausende externe Plugins von Drittanbietern.

WordPress.com: Plugins können nur in Geschäfts- oder E-Commerce-Plänen installiert werden. Diese Pläne kosten 25 € und 45 € pro Monat und bieten über 50.000 Plugins.

Jetzt liegt es bei Dir, eine Entscheidung zu treffen, welche der beiden Plattformen am besten zu Deinen Anforderungen passt.

15. Wie oft solltest Du Deinen Blog mit einem Backup sichern?

In der Regel erfolgt die Sicherung Deines Blogs durch Backups ganz automatisch – und zwar durch Plugins, die für die meisten Blogging-Plattformen verfügbar sind.

Egal, ob Du schon seit mehreren Jahren bloggst oder ob Du gerade erst angefangen hast: Regelmäßige Backups von Deinem Blog sind eine absolute Pflicht. Denn nur so kannst Du auch sicherstellen, dass Du Dich im Katastrophenfall wieder aufrappeln und weitermachen kannst, als ob nichts passiert wäre.

16. Kannst Du Amazon-Produkte auf Deinem Blog verkaufen?

Ja, kannst Du. Tatsächlich gibt es ein entsprechendes Plugin von Amazon, das zu diesem speziellen Zweck entwickelt wurde.

Der Knackpunkt im E-Commerce besteht logischerweise darin, nur solche Produkte anzubieten, welche auch interessant für Deine aktuelle Leserschaft sind.

17. Kannst Du Google AdSense für Deinen Blog nutzen?

Das geht. Hierbei musst Du allerdings beachten, dass die AdSense-Regeln von Google relativ streng sind. Stelle also auf jeden Fall sicher, dass Du Dich an alle Rahmenbedingungen hältst und gegen keine Geschäftsbedingungen von Google verstößt. Auf diese Weise vermeidest Du jegliche Schwierigkeiten bereits vorab.