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Der Traum vom Reichtum beschäftigt uns wohl alle mehr oder weniger! Als Wirtschaftsmathematiker habe ich viele Jahre in der Finanzbranche für verschiedene Finanzdienstleister gearbeitet. 

Daher weiß ich, dass viele es am Finanzmarkt versuchen, aber wenige Erfolge feiern. 

Zusätzlich habe ich Philipp Greineder noch um ein kleines Interview gebeten. 

Allgemeine Infos zur MasterClass mit Philipp Greineder

Dauer: 3 Monate
Vorkenntnisse: Grundlagen im Trading sind empfehlenswert, aber kein Muss.
Art der Ausbildung: Videobereich mit allen bisherigen Aufzeichnungen legen die Grundlage. Simultan werden jeden Mittwoch Live-Seminare abgehalten, in denen die Trader Fragen stellen können. Weiterhin wurde für die Teilnehmer und Experten eine Telegramgruppe eingerichtet.

Ablauf der MasterClass mit Philipp Greineder von Kagels-Trading

Die MasterClass ist von Philipp Greineder bewusst klein und effektiv gehalten. Sie ist eine wachsende Community, in der die “Neuen” von den “Alten” unterstützt werden. Es führt daher kein Weg an einem persönlichen Gespräch mit Philipp Greineder vorbei.

Ablauf: 

  1. Du erhältst sofort Zugang zum umfangreichen Videobereich. Die Aufzeichnungen sind quasi ungeschnitten und fanden zum Börsencrash rund um Corona statt.
  2. Jeder Trader kann individuell starten, wo er möchte, allerdings empfehle ich Dir einen Start von Anfang an.
  3. Es gibt verschiedene Hausaufgaben, die jeder Trader erfüllen sollte
  4. Jeden Mittwoch von 19 Uhr bis 20 Uhr findet ein Live-Seminar statt, in dem Setups, Inhalte und Fragen besprochen werden.
  5. Zusätzlich gibt es regelmäßige interessante Setups, welche in einer Telegramgruppe gepostet werden.

In dem zweiten Teil meines Erfahrungsberichtes habe ich Philipp Greineder von Kagels-Trading einige Interviewfragen gestellt, die er in schriftlicher Form beantwortet hat.

10 kurze Fragen zum Auflockern:

Was gab es bei dir heute zum Frühstück?
Das Wichtigste ist mein Kaffee! Vor 12 Uhr gibt es bei mir meist nichts zu essen, da ich fast immer unter Beschuss von allen Seiten stehe und einfach keine Zeit zum Frühstücken finde.

Sport oder Couch?
Ich bin tatsächlich ein Workaholic und  bin entweder aktiv unterwegs oder arbeite. Dabei will ich meist meine Ruhe und bin somit kein Typ fürs Fitnessstudio. Eher versuche ich jedes Jahr etwas Neues zu lernen. Letztes Jahr war es Wakeboarden und dieses Jahr wollte ich eigentlich den Segelflugschein machen… Dann kam Corona.

Was bestellst du in einer Bar?
Um 20 Uhr Pils, nach 23 Uhr Gin Tonic 😀 

Welches Buch würdest du zum Kauf weiterempfehlen, das dich persönlich in der Vergangenheit motiviert bzw. inspiriert hat?
Für das Trading? Kein einziges! Für mich persönlich war es “How will you measure your life” von Clayton M. Christensen.

Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass wir für nichts mehr Zeit haben. Bei welcher Serie bleibst du derzeit hängen?
Bei mir läuft tatsächlich wesentlich mehr Musik als Serien. Dabei schlägt mein musikalisches Herz für Rock und Metal. 

Welches Zitat nutzt du am häufigsten?
Du bereust die Sachen, die du nicht gemacht hast, am meisten.

Womit kann man dir mal so richtig die Stimmung verderben?
Undankbarkeit empfinde ich persönlich als eine Todsünde. Ich komme aus völlig normalen Verhältnissen, mir ging es nie wirklich schlecht, musste mir allerdings wirklich alles selbst erarbeiten. 

2020 werde ich …
…. wohl nicht mehr in die USA fliegen.

Bitcoins: Kritiker oder Investor?
Hohes Volumen und großer Hebel? Hin und wieder trade ich auch einfach mal riskant. Der Bitcoin Future auf Binance ist dabei mein favorisiertes Tool. Wie ich aus 1000 USDT einen Bitcoin (Damaliger Wert: ca. 7500 USDT) gemacht habe, wurde von mir Live gestreamt: 

 
Zusätzlich per Analyse hier: https://de.tradingview.com/chart/BTCUSD/7jIu9sJR/

Schluss mit Lustig – Jetzt wird es ernst!

Wenn du auf einer Party gefragt wirst “Was machst du eigentlich beruflich?”, wie sieht deine Antwort aus?
Philipp Greineder: Das ist eine gute Frage! Ehrlich gesagt gebe ich meist nicht genau preis, was ich mache. Meine Antwort ist dann “ich bin im Finanzsektor tätig”. Das hat verschiedenste Gründe. Trading hat einen sehr schlechten Ruf und ich möchte nicht unbedingt auf einer Ebene mit den vielen anderen “Coaches” stehen à la “Komm in meine WhatsApp Gruppe”.

Sollte ich doch mal rausrücken, wirke ich fast magnetisch und werde mit Fragen bombardiert, wie ich den oder den Markt einschätzen würde und welche Strategie ich nutze.

Interessant ist jedoch auch, dass ich von anderen Trading-Begeisterten mittlerweile erkannt werde und es kommt des Öfteren vor, dass man sich einfach mal auf ein Bier trifft.

 

In verschiedenen Foren und auf einigen anderen Plattformen wirst du als Experte auf den Gebieten “Finanzmarkt, Börse und Trading” gehandelt. Wie kam es dazu? What is your story? 🙂
Philipp Greineder: Wie ich schon erzählt habe, komme ich aus “normalen” Verhältnissen. Mir ging es nie schlecht, aber ich war schon immer etwas anfällig für schnelles Geld. Der Klassiker unter den Trading-Einsteigern…

Ich bin definitiv den harten Weg gegangen und dabei auf wirklich jeden Mist reingefallen, den es gab. Es war Mitte Februar vor ca. 9 Jahren und ich war pleite. Eine Abbuchung von 5 Euro war schon zu viel. Ich hatte tatsächlich alles verloren, was ich damals hatte. Ja und vielleicht war ich auch süchtig danach. Das große Problem war, dass ich gesehen habe, wie schnell die Zahlen steigen können. Allerdings hatte ich die Verluste einfach ausgeblendet. 

Also saß ich da, völlig pleite und natürlich hatte ich meinem Umfeld nichts davon erzählt. Eine Situation, die ich wirklich keinem Trader wünsche!

Nun, wie ging es weiter? In meinem Frust hatte ich mir damals Technik per Ratenzahlung bestellt und diese anschließend verkauft… Natürlich einer der schlechtesten Deals, doch ich war wieder flüssig. Vielleicht war es auch der enorme Druck, der verhindert hatte, dass ich sofort wieder All-In ging. Nach drei Jahren hatte ich aus 600 € circa 58.000 € gemacht. Allerdings ohne jemals etwas abzuheben. 

 

Seit wie vielen Jahren bist du jetzt an den Märkten aktiv und mit welchen Produkten hast du angefangen? Erinnerst du dich noch an deinen ersten Kauf?
Philipp Greineder: Meinen ersten Kontakt hatte ich in 2009 mit Aktien. Allerdings war mir das etwas zu unspektakulär und auch etwas zu langsam, denn ich wollte ja schnelles Geld verdienen. So wirklich hatte ich mit Binären Optionen begonnen, wofür ich mir auch ständige irgendwelche neuen Expert Advisors oder Strategien gekauft hatte. Natürlich hat es nichts gebracht, denn ich suchte jahrelang nach der einen perfekten Strategie. Die gibt es aber nicht und vor allem ist sie auch absolut nicht nötig. 

 

Wie würdest du deinen Tradingstil in ein paar Sätzen zusammenfassen?
Philipp Greineder: Ich bin mittlerweile einer der entspanntesten Swing-Trader überhaupt. Meine Setups sind immer mehrere Tage im Voraus geplant; mit allen Risiken und Chancen. Meist ertönt ein Alarm, ich wechsle auf den Kursverlauf und entscheide, ob ich einsteige oder nicht.

 

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus. Welche Rolle spielen hierbei unterstützende Medien wie Charts und News?
Philipp Greineder: Trading ist mein Arbeits- und Alltag. Es vergeht nicht mal ein Wochenende ohne Kontakt zu meinen Tradern und zum Chart. 

Beispiel: Es ist Sonntag 10 Uhr und meine Trader wollten ein Analyse-Seminar. Also hab’ ich den Rechner gestartet und zusammen mit Markus (einem Teilnehmer der MasterClass) und 10 weiteren Tradern live einige Setups und Besonderheiten in kleiner Runde besprochen.  

 

Was muss passieren, dass du einen Tag nicht tradest? (Krankheit, Verlust am Vortag,…)
Philipp Greineder: Meist, wenn ich in meiner alltäglichen Arbeit oder auch im privaten Leben sehr eingebunden bin. Beherrscht man die Technik rund um das Trading, was übrigens kein Hexenwerk ist, bleibt “nur” noch der ständige Kampf mit sich selbst. Genau das ist nach über 10 Jahren immer noch mein größtes Problem. Konzentriere ich mich nicht auf mein Trading und betreibe ich es “nebenher”, passieren gerne mal unnötige Fehler.

 

Was führt dazu, dass du deinen Tradingtag abbrichst/ vorzeitig beendest?
Philipp Greineder: Ich eröffne nur Positionen, wenn ich konzentriert am Rechner sitze. Sobald die Position offen ist, geht alles seinen eigenen Weg und ich breche meinen Trade nicht mehr ab. Von diesem Zeitpunkt an kontrolliere ich regelmäßig die offene Position, wobei ein schneller Blick auf den Preis völlig ausreicht.

 

Was kommt dir bei dem Wort “Risikomanagement” als erstes in den Sinn?
Philipp Greineder: Eine gute Überleitung! Der große “Trugschluss” bei fast allen Trading-Anfängern ist, dass sie sich mit Grundlagen, Strategie, Nachrichten, Indikatoren usw. beschäftigen müssen. Doch das ist alles nur Theorie! Bei all diesen Bereichen geht es um die Planung des Setups, aber es ist noch keine Position offen. 

Genau hier setze ich das Risiko- UND Trademanagement an. Risikomanagement ist dabei das gedankliche Aufsummieren der Einflussfaktoren. Also handle ich mit dem Trend? Wie qualitativ ist der Kursverlauf und mein Setup? Wie sieht es mit Nachrichten und Politik aus? All diese Faktoren bestimmen, wie viel Risiko ich diesem Trade geben möchte. Passen alle Faktoren, dann gehe ich z.B. 1 % Risiko ein. Sollte allerdings das Setup weniger schön sein, oder ich möchte auf eine Korrektur handeln, dann gebe ich nur 0,5 bis 0,25 % in diese Position. 

Bis hierhin ist immer noch kein Trade offen…

 

Angenommen du könntest die Zeit zurückdrehen und deinem Trading-Anfänger-Ich zwei Tipps geben, welche wären das und wie alt warst du damals?
Philipp Greineder: Damals war mir ein entscheidender Bereich beinahe völlig unbekannt: Das Trade Management!

Für mich ist es das beste und effektivste Werkzeug im Trading. Der entscheidende Knackpunkt ist zu wissen, wo ein Stop Loss wirklich Sinn ergibt und wie man die offene Position möglichst gewinnbringend schließt. 

Die Strategie ist dabei sekundär und ich würde meinem früherem Ich raten, sich intensiv damit auseinander zu setzen. Stell Dir vor, du lerntest alle Details über die verschiedensten Automarken, dann die jeweiligen Spezifikationen, wie der Motor und das Getriebe funktioniert usw. aber wie ein Auto gefahren wird, hast du nicht gelernt. Trade Management ist der praktische Teil im Trading, mit dem du wirklich vorankommst.

Jeder meiner Trader weiß bei jedem Setup wo und warum der Stop Loss genau da sinnvoll ist. Er weiß, wo er die Position absichert, wo er die ersten Gewinne mitnimmt und wo das finale Ziel erreicht ist. 

Kritik, Erfahrungen und Kommentare

Trading-Coaches und auch Online-Ausbildungen im Allgemeinen stehen oft in der Kritik. Was macht deiner Meinung nach den Unterschied zwischen einem guten Kurs und einem großartigen Kurs aus?
Philipp Greineder: Meiner Meinung nach ist der Großteil da draußen 80 % Marketing und nur 20 % Trading. Ein großartiger Trading-Kurs bringt dich vor allem in die Praxis. Kein stundenlanges Gelaber über Grundlagen und völlig abstruse Strategien. 

 

Als Ersteller von Online Kursen lässt Kritik oft nicht lange auf sich warten. Objektive Kritik verbessert unser Schaffen. Welche subjektiven Makel wurden dir in der Vergangenheit vorgeworfen?
Philipp Greineder: Kritik habe ich bisher sehr wenig erhalten. Das Feedback zu meinen Strategien, Videokursen und auch der MasterClass ist bisher durchweg positiv. Konstruktive Kritik ist bei mir allerdings sehr gerne gesehen und mir liegt sehr viel an meinen Inhalten.

 

Wie transparent bist du in Bezug auf deine eigenen Positionen?
Philipp Greineder: Ich lege mein privates Konto nicht offen. Allerdings gebe ich meine Setups und Einstiege gerne in der MasterClass bekannt oder bespreche sie direkt live. 

 

Welche Lehren hast du selbst aus dem Erstellen und Abhalten deiner Coachings gezogen? Kannst du uns von ein paar Erfahrungen berichten?
Philipp Greineder: Die Struktur! Mein eigenes Wissen in einen gewissen Plan zu packen, um es entsprechend effektiv weitergeben zu können, hat mich selbst nochmals auf ein neues Hoch gebracht. 

Diese Struktur wird von den Teilnehmern immer hoch gelobt. Sie wissen zu wirklich jedem Zeitpunkt, was sie zu tun haben. 

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Erfahrung, die es mir ermöglicht so gut wie alles, leicht und verständlich zu erklären.  

 

Erfahrungen Deiner Kunden:
Die Bewertungen sind von Teilnehmern, die alle in der Telegram-Gruppe sind und auch persönlich gefragt werden können: https://www.provenexpert.com/kagels-trading-gmbh/?filter=4f91b86fa551655db44b5bfa80f721f6#ratings

Abschließende Worte und Tipps für unsere Leser

Angenommen du hättest zwei Stunden, um einen “blutigen Anfänger” auf die nächsten Deutschen Trading-Meisterschaften vorzubereiten, wie würdest du starten?

    • Kurz und knappe Einführung in die Grundlagen
    • Einfache anwendbare Strategie mit klaren Regeln. (z.B. MA Cross oder Fibo Pullback) 
    • Vorgabe für den Einstieg in eine Position inklusive fixem Risiko
    • Vorgabe für das Schließen einer Position 
    • Üben Üben Üben

 

Bei welchem Broker tradest du und warum hast du diesen gewählt?
Philipp Greineder: Mein Hauptkonto liegt bei Interactive Brokers, da dieser Broker meiner Meinung nach die besten Konditionen bietet und außerdem krisensicher ist.

Weitere CFD Handelskonten besitze ich bei der JFD Bank, CMC und gerade ganz frisch bei WHSelfinvest (Da man darüber auf TradingView handeln kann)

 

Was können unsere Leser bei dir in den Kursen lernen und welche Möglichkeiten gibt es teilzunehmen?
Philipp Greineder: Wenn Deine Leser wirklich Traden lernen wollen, dann gibt es meiner Meinung nach nur eine Lösung: Die MasterClass! 

Warum? Weil ich meine Trader kenne! Ich kenne ihren Werdegang, ihre Stärken, ihre Schwächen und setzte genau da an. Deinen Lesern sollte allerdings bewusst sein, dass es nicht einfach eine Ausbildung ist, in der man still ein paar Videos ansieht… wer Teil der Master Class ist, muss auch entsprechend Leistung bringen.

Das reicht von leichten Hausaufgaben über Setup-Planung oder bis hin zu einem kompletten Live-Termin. 

Nur so war es mir möglich, meine Trader durch die turbulente Corona- und Börsencrash-Phase zu begleiten. Keiner hat große Verluste eingefahren und ein paar konnten sogar gute Gewinne erwirtschaften.

Ich bedanke mich bei Philipp für seine Zeit und bin selbst großer Fan seiner Arbeit! Daher kann ich Euch die MasterClass guten Gewissens empfehlen!