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Die besten TradingView Indikatoren: meine 2 Favoriten (2026)

Erik Freutel

Erik Freutel

Ich teste, was mich selbst interessiert – und schreibe nur über Themen, von denen ich wirklich etwas verstehe.

Du interessierst Dich für den Handel an den Finanzmärkten oder bist vielleicht sogar selbst als Trader aktiv? Dann gehe ich davon aus, dass Du in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal mit dem Thema „Trading Indikatoren“ in Berührung gekommen bist.

Und ja – ein Trading Indikator ist natürlich keine Wunderwaffe für Profite. Trotzdem kann Dir ein guter Indikator dabei helfen, fundiertere Handelsentscheidung zu treffen und Dir einen datenbasierten Trading-Plan zurechtzulegen. 

Bei der schieren Masse an Trading Indikatoren, die es inzwischen auf dem Markt gibt, ist es allerdings gar nicht mal so einfach, einen zu finden, mit dem sich auch gut arbeiten lässt. Aus diesem Grund habe ich mich einmal auf die Suche gemacht, um die Spreu vom Weizen zu trennen. In diesem Artikel stelle ich Dir die 2 besten TradingView Indikatoren vor, die es meiner Meinung nach aktuell auf dem Markt gibt. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist ein Trading Indikator überhaupt?

Ein Trading Indikator ist einfach gesagt nichts anderes als ein Werkzeug, das Dich dabei unterstützen soll, die Richtung von Kursbewegungen besser zu prognostizieren. Trading Indikatoren basieren in der Regel auf mathematischen Berechnungen und nutzen historische Preisdaten, Volumina oder andere Marktdaten, um Muster und Trends in den Charts zu erkennen. 

Auf Basis der jeweils zugrundeliegenden Daten werfen Indikatoren dann potenzielle Signale für Kauf- oder Verkaufsentscheidungen aus. 

Natürlich kann ein Trading Indikator niemals dafür garantieren, dass ein Trade auch aufgeht und Dir Gewinn einspielt. Stattdessen solltest Du diese eher als eine Art Hilfstool betrachten, welches Dir bei der Entscheidungsfindung behilflich sein kann.

Die gängigsten Trading Indikatoren im Überblick

Bevor ich gleich zu meiner Top 2 unter den besten Trading Indikatoren für TradingView* komme, hier noch ein kürzer Überblick zu den gängigsten „Indikator-Kategorien“:

  • Gleitende Durchschnitte (Moving Averages, MA): Diese Indikatoren nehmen den Durchschnittspreis eines Assets über einen bestimmten Zeitraum und deuten auf Trends im Chart hin.
  • Relative Strength Index (RSI): Dabei handelt es sich um „Momentum-Indikator“, die Dir aufzeigen, wie schnell und mit welcher Intensität sich die Preise eines Assets geändert haben. Schlägt ein RSI-Indikator aus, kann das beispielsweise darauf hinweisen, dass das zugrundeliegende Asset über- bzw. unterverkauft ist.9
  • Bollinger Bänder: Diese Indikatoren bestehen aus einer mittleren Linie (dem gleitenden Durchschnitt) und zwei Linien darüber und darunter. Der Bereich dazwischen gibt Aufschluss darüber, zu welchem Prozentsatz sich der Kurs innerhalb der beiden Bänder aufhält.Support and Resistance
  • Volumenindikatoren: Volumenindikatoren zeigen auf, wie stark (also mit welcher Liquidität) ein Asset gehandelt wird. Das kann beispielsweise Hinweise darauf liefern, ob ein Trend nachhaltig oder nur von wenig Liquidität getrieben wird und daher instabil ist.

So viel schon mal zu den grundlegenden Rubriken, in die sich die überwiegende Mehrheit der Indikatoren einordnen lässt. 

TradingView – die „Home-Base“ für Trading Indikatoren

TradingView* ist und bleibt nach wie vor die Nummer 1, wenn Du eine saubere Chartanalyse durchführen willst. Die populäre Trading-Plattform ist die beste Anlaufstelle für Trader, um technische Analysen durchzuführen und Setups zu planen. Daher ist es nur sinnvoll, auch solche Trading Indikatoren zu nutzen, die bei TradingView zur Verfügung gestellt werden.

Und hier ist sie – meine persönliche Auswahl der 2 besten TradingView Indikatoren!

Die besten TradingView Indikatoren – Meine Top 2 vorgestellt

Aber genug der langen Reden! In den letzten Jahren habe ich eine wirklich große Anzahl an Trading Indikatoren selbst ausgiebig getestet – von klassischen Tools wie den gleitenden Durchschnitten und dem RSI bis hin zu komplexeren Indikatoren wie dem Ichimoku Kinko-hyo oder VWAPs. 

Auf Basis meiner Erfahrungen habe ich mittlerweile recht gut herausgefunden, mit welchen Trading Indikatoren ich besonders effektiv arbeiten kann. Diese möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten! 😉

Top 1: Der Triple Momentum Indikator von Kagels Trading

Auf Platz 1 meiner Liste steht der Triple Momentum Indikator* von Kagels Trading. Der Indikator wurde von Profi-Trader Philipp Greineder entwickelt und basiert auf der gleichnamigen „Triple Momentum Strategie“, für die es auf YouTube übrigens einen eigenen und einfach verständlichen Videokurs gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=Tn1Aqc6VS1k

So funktioniert der Triple Momentum Indikator

Die Besonderheit beim Triple Momentum Indikator besteht darin, dass er automatisch und live backtestet, welche MA-Einstellungen am besten funktionieren. Parallel dazu errechnet der Indikator auch, wie viel Profit die jeweiligen Einstellungen eingebracht hätten.

Anhand des folgenden Beispiels (dem Devisenpaar EUR/JPY) lässt sich beispielsweise erkennen, dass die 10-20er MA im analysierten Betrachtungszeitraum die profitabelsten Signale generiert haben.

Triple Momentum Indikator im EUR/JPY-Chart bei TradingView: Das Dashboard zeigt 27 Trades, davon 12 Gewinner, und die 10-20er MA als profitabelste Einstellung.

Hilfreich finde ich hierbei auch, dass der Startzeitpunkt der Berechnung individuell festgelegt werden kann. Denn dadurch kannst Du vom Indikator gezielt bestimmte Marktphasen analysieren lassen, um herauszufinden, wie sich eine Strategie unter unterschiedlichen Bedingungen bewährt. 

Hier ein kurzer Überblick über die zentralen Signal Funktionen des Triple Momentum Indikators:

  • Live Backtesting Funktion: Damit kannst Du Deine Einstellungen sofort testen und die Ergebnisse in Echtzeit optimieren.
  • Range Signale: Diese Signale kannst Du nutzen, um auch in Seitwärtsphasen des Marktes Gewinne zu machen
  • Einstellbare Target Funktion und Alarme: Definiere Deine Ziele und lasse Dich benachrichtigen, wenn diese erreicht werden.

Darüber hinaus bietet der TradingView* Indikator auch eine Reihe an nützlichen Dashboard & Chart Funktionen – wie zum Beispiel umfassende Trade Statistiken, Trend Visualisierungen sowie Range & Zonen Filter.

Was kostet der Triple Momentum Indikator?

Normalerweise kostet der Triple Momentum Indikator 497 € pro Jahr. Aktuell gibt es allerdings ganze 30 % Rabatt auf das Trading-Tool, weshalb Du den Indikator für nur 347,90 € jährlich sichern kannst. 

Und selbstverständlich bekommst Du als Nutzer des Indikators alle Updates und Erweiterungen kostenlos mit dazu, damit Du immer auf dem aktuellsten Stand bleibst.

Genauso wie der Dynamic Volume Indikator wurde auch der Triple Momentum Indikator für TradingView entwickelt. Um den Indikator zu nutzen, musst Du nach der Bestellung einfach Deinen TradingView Nutzernamen angeben. Im Anschluss daran wird Deine Softwarelizenz innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden aktiviert.

Hier kommst Du zum Triple Momentum Indikator*

Top 2: Der IQTrend Indikator

Last but not least noch die Nummer 3 auf meiner Liste: Der IQTrend Indikator. Dabei handelt es sich um einen fortschrittlichen Indikator, der hauptsächlich für den Handel mit Kryptowährungen entwickelt wurde und sowohl im Spot- als auch im Futures-Trading verwendet werden kann. Alternativ lässt sich der Indikator aber auch für den Forex- und Aktienhandel nutzen.

Der TradingView Indikator soll den Angaben des Entwicklers nach eine Trefferquote von 80 % vorweisen. 

So funktioniert der IQTrend Indikator

Sobald Du den IQTrend Indikator freigeschaltet hast, bekommst Du eine umfassende Anleitung zugesendet, in der Du alle wichtigen Infos zur effektiven Anwendung des Indikators vorfindest.

Den Indikator kannst Du nicht nur für Long-Trades nutzen, sondern in bärischen Marktphasen auch ideal für Short-Positionen. 

Im folgenden Screenshot erkennst Du, wie der TradingView Indikator am Beispiel APE/USDT funktioniert:

IQTrend Indikator im 5-Minuten-Chart von APE/USDT: Long- und Close-Signale im Chart, rechts ein Statistikfeld mit 80,28 Prozent profitablen Trades.

Im Vergleich zum Triple Momentum Indikator ist das Tool von IQTrend deutlich schlichter aufgebaut, was ich aber nicht weiter schlimm finde. Da sich der Indikator in unterschiedlichen Zeiteinheiten (vom 5m bis zum 4h Chart) verwenden lässt, kannst Du den IQTrend Indikator sowohl im Daytrading als auch als im Swing Trading nutzen.

Das nachfolgende Video führt in nur 4 Minuten am Beispiel vom Bitcoin vor, wie Du den Indikator am besten für Dich nutzen kannst:

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Mehr Informationen

Was mir beim IQTrend Indikator besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass Du auch hier die Möglichkeit hast, Deine Trading-Strategie backtesten zu lassen. So kannst Du beispielsweise herausfinden, wie viel Geld Du mit einem Startkapital in Höhe von $2.000 in den vergangenen zwei Monaten verdient hättest, wenn Du alle Signale des Indikators exakt umgesetzt hättest:

Backtest-Auswertung des IQTrend AutoTraders: 489,13 USDT Nettogewinn aus 71 abgeschlossenen Trades bei 7,92 Prozent maximalem Drawdown.

Beim Spot-Handel von APE/USDT hätte der Indikator im hier gezeigten Beispiel etwa $489 Profit eingebracht.

Was kostet der IQTrend Indikator?

Die Kosten für den IQTrend Indikator hängen davon ab für welches Abo-Modell Du Dich entscheidest. Aktuell kannst Du zwischen den folgenden 3 Laufzeiten auswählen:

  • 1 Monat: 99 € 
  • 6 Monate: 85 € pro Monat (gesamt: 510 €)
  • 12 Monate: 80 € pro Monat (gesamt: 960 €)

Im Gegensatz zum anderen Indikator ist dieser also auch etwas kostspieliger. Daher würde ich Dir unbedingt raten, erst einmal die Testphase zu nutzen. Denn aktuell kannst Du den IQTrend Indikator 48 Stunden lang für nur 10 € ausprobieren.

Jetzt den IQTrend Indikator für nur 10 € testen.*

So kannst Du TradingView Indikatoren nutzen!

Meiner Erfahrung nach ist TradingView die ideale Plattform für die technische Analyse und den Einsatz von Indikatoren und Signalgebern. Denn sie bietet nicht nur eine riesige Auswahl an verschiedensten Analysetools, sondern ist dank der intuitiven Benutzeroberfläche auch für Anfänger leicht zu bedienen.

Dabei reicht ein kostenloser Account bei TradingView bereits aus, um auf die grundlegenden Indikatoren (wie die klassischen MAs, Bollinger Bänder oder RSI, etc.) zugreifen zu können. 

Dialogfenster Indikatoren, Metriken und Strategien bei TradingView mit der alphabetischen Liste der technischen Analysetools.

Wenn Du jedoch auf fortgeschrittene Indikatoren zugreifen willst, musst Du diese in der Regel erst freischalten. Aber keine Sorge, das ist in der Regel kein großer Act. Dafür musst Du einfach nach dem Indikator-Kauf Deinen TradingView Nutzernamen angeben und diesen per E-Mail bestätigen. Und dann wird die Softwarelizenz für gewöhnlich innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden für Deinen Account aktiviert.

Mein Fazit – Indikatoren sind nützlich, aber keine Gewinn-Garanten!

Ich bin mittlerweile wirklich lange auf den Finanzmärkten aktiv und habe dementsprechend schon so einiges miterlebt. Wenn auch Du schon etwas länger dabei bist, dann wirst Du sicherlich wissen, dass kein Tool der Welt Profit garantieren kann. Daher solltest Du Dich auch nie voll und ganz auf nur einen einzigen Indikator verlassen.

Trotzdem können Indikatoren praktisch sein, um den Markt besser zu verstehen und fundierte Handelsentscheidungen zu treffen. Außerdem können sie Dir auch dabei helfen, Strategien zu entwickeln und Deinen Stop Loss und Take Profit zu kalkulieren. Wenn Du einen Schritt weiter gehen und die Signale automatisch abarbeiten lassen willst, findest Du drei passende Werkzeuge in meinem Beitrag zu den besten Algo Trading Indikatoren.

Die beiden TradingView-Indikatoren, die ich Dir in diesem Artikel vorgestellt habe, sind meiner Erfahrung nach eben hilfreiche Werkzeuge, um Einstiege zu planen und möglichst emotionslos an das Thema Trading heranzugehen. 

Hast Du bereits eigene Erfahrungen mit Indikatoren bei TradingView* gesammelt? Wenn ja, mit welchen? Lass es mich gerne unten in den Kommentaren wissen!

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2 Kommentare

  1. Artur

    Hallo Erik, finde den Artikel mit den 3 Indikatoren sehr gut beschrieben und objektiv dargestellt.
    Jedoch kann ich nicht erkennen wie der Indikator „aivesto“ überhaupt profitabel sein kann, geschweige von hochprofitabel.
    Wenn man sich den TP3 anschaut und rechnet, ist man da nicht wirklich profitbal.
    Wenn der TP3 genau den gleichen Abstand hat wie der SL, und man eine Trefferquote von 50% hat, wie soll man da profitabel sein…
    Das CRV liegt ja bei 1:1.
    Oder habe ich mich verrechnet oder falsch verstanden? Ich sehe hier eher augenwischerei wenn nicht sogar Betrug. Weil hochprofitabel ist da überhaupt nichts.
    Würde mich auf eine Antwort sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Artur

    1. Avatar von Erik Freutel

      Du hattest recht. Ich habe den Abschnitt zu dem Indikator im Oktober 2026 komplett aus dem Artikel genommen. Danke für den Hinweis, auch wenn er damals unbequem war.

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